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Briefe, die ins Zuchthaus führten
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George Orwell ließ grüßen 20. März 1959: Vor dem 1. Strafsenat des Bezirksgerichts Gera muß sich der neunzehnjährige Baldur Haase verantworten. Er ist angeklagt, die DDR durch "staatsgefährdende Propaganda und Hetze" angegriffen zu haben, indem er sich den Orwell-Roman "1984" aus Westdeutschland besorgte, ihn las und weiterverbreitete. Der Angeklagte wird zu drei Jahren und drei Monaten Zuchthaus verurteilt. Zuvor muß er während seiner zehnwöchigen Untersuchungshaft fast täglich die Stasi-Verhöre erdulden. Eingesperrt in eine winzige Zelle ohne sanitäre Einrichtungen und eingeschüchtert durch Drohungen und psychischen Druck, unterschreibt Haase Wunsch-Geständnisse, die sein Strafmaß erheblich erhöhen werden. Haases Geschichte beginnt im Jahr 1948, als er mit Eltern und Schwester aus Böhmen nach Thüringen gelangt. Die Heimatvertriebenen bauen sich in der DDR eine neue Existenz auf. Seine Schulzeit empfindet er als freizügig, politischen Drill ist er gewöhnt. Doch zunehmend sieht er das DDR-Regime kritischer. Durch Besuche im Westen wird er in der Meinung bestärkt, der DDR-Staat kontrolliere und unterdrücke seine Bürger. Während seiner Lehrzeit als Offsetdrucker nimmt er an einem Deutschlandtreffen der Arbeiterjugend in Erfurt teil. Dabei lernt er einen Jugendlichen aus Duisburg kennen. Bald entsteht ein reger Briefwechsel. In seinen Briefen macht er kein Hehl aus seiner negativen Einstellung zur DDR. Er ahnt nicht, daß bereits sein gesamter Postverkehr überwacht wird. Noch weniger kann er sich vorstellen, daß sein Schwager ihn bespitzelt, und Berichte an die Stasi liefert. Der bleibt auch nicht verborgen, daß sich inzwischen Orwells Roman "1984" in seinem Besitz befindet. Beim Vergleich der realen DDR-Verhältnisse mit Orwells Schilderungen im Buch wird sich Haase immer mehr der Unfreiheit bewusst, in der er lebt. Das Buch wird sein Verhängnis, in der DDR ist es als staatsfeindliches Hetzwerk eingestuft. Inzwischen fühlt sich Baldur Haase als heimlicher Widerstandskämpfer. Als ihn die Ahnung beschleicht, er könnte überwacht werden, hält er sich mit kritischen Äußerungen in seinen Briefen zurück. Da ist es bereits zu spät, am 13. Januar 1959 wird er in Leipzig verhaftet. Erst im Zuchthaus Waldheim erfährt Haase von Mithäftlingen das ganze Ausmaß der Überwachung des DDR-Staates. Aufgrund von Bemühungen seiner Eltern wird Baldur Haase nach zwei Jahren vorzeitig entlassen. Er beginnt ein neues Leben, angepasst und psychisch gebrochen. Bis zum Mauerfall dient er dem Staat ergeben im Kulturbereich. Sachlich und selbstkritisch erzählt der Autor sein Schicksal, das hier stellvertretend für viele politisch Verfolgte des DDR-Regimes steht. Das Buch arbeitet ein dunkles Kapitel der Geschichte der DDR auf. Die Erinnerungen werden von vielen Fotos des Autors und von Stasi-Dokumenten aus seiner persönlichen Akte angereichert.

Anbieter: buecher
Stand: 13.07.2020
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Briefe, die ins Zuchthaus führten
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George Orwell ließ grüßen20. März 1959: Vor dem 1. Strafsenat des Bezirksgerichts Gera muß sich der neunzehnjährige Baldur Haase verantworten. Er ist angeklagt, die DDR durch "staatsgefährdende Propaganda und Hetze" angegriffen zu haben, indem er sich den Orwell-Roman "1984" aus Westdeutschland besorgte, ihn las und weiterverbreitete. Der Angeklagte wird zu drei Jahren und drei Monaten Zuchthaus verurteilt.Zuvor muß er während seiner zehnwöchigen Untersuchungshaft fast täglich die Stasi-Verhöre erdulden. Eingesperrt in eine winzige Zelle ohne sanitäre Einrichtungen und eingeschüchtert durch Drohungen und psychischen Druck, unterschreibt Haase Wunsch-Geständnisse, die sein Strafmaß erheblich erhöhen werden.Haases Geschichte beginnt im Jahr 1948, als er mit Eltern und Schwester aus Böhmen nach Thüringen gelangt. Die Heimatvertriebenen bauen sich in der DDR eine neue Existenz auf. Seine Schulzeit empfindet er als freizügig, politischen Drill ist er gewöhnt. Doch zunehmend sieht er das DDR-Regime kritischer. Durch Besuche im Westen wird er in der Meinung bestärkt, der DDR-Staat kontrolliere und unterdrücke seine Bürger.Während seiner Lehrzeit als Offsetdrucker nimmt er an einem Deutschlandtreffen der Arbeiterjugend in Erfurt teil. Dabei lernt er einen Jugendlichen aus Duisburg kennen. Bald entsteht ein reger Briefwechsel. In seinen Briefen macht er kein Hehl aus seiner negativen Einstellung zur DDR. Er ahnt nicht, daß bereits sein gesamter Postverkehr überwacht wird. Noch weniger kann er sich vorstellen, daß sein Schwager ihn bespitzelt, und Berichte an die Stasi liefert. Der bleibt auch nicht verborgen, daß sich inzwischen Orwells Roman "1984" in seinem Besitz befindet. Beim Vergleich der realen DDR-Verhältnisse mit Orwells Schilderungen im Buch wird sich Haase immer mehr der Unfreiheit bewusst, in der er lebt. Das Buch wird sein Verhängnis, in der DDR ist es als staatsfeindliches Hetzwerk eingestuft.Inzwischen fühlt sich Baldur Haase als heimlicher Widerstandskämpfer. Als ihn die Ahnung beschleicht, er könnte überwacht werden, hält er sich mit kritischen Äußerungen in seinen Briefen zurück. Da ist es bereits zu spät, am 13. Januar 1959 wird er in Leipzig verhaftet.Erst im Zuchthaus Waldheim erfährt Haase von Mithäftlingen das ganze Ausmaß der Überwachung des DDR-Staates. Aufgrund von Bemühungen seiner Eltern wird Baldur Haase nach zwei Jahren vorzeitig entlassen. Er beginnt ein neues Leben, angepasst und psychisch gebrochen. Bis zum Mauerfall dient er dem Staat ergeben im Kulturbereich.Sachlich und selbstkritisch erzählt der Autor sein Schicksal, das hier stellvertretend für viele politisch Verfolgte des DDR-Regimes steht. Das Buch arbeitet ein dunkles Kapitel der Geschichte der DDR auf. Die Erinnerungen werden von vielen Fotos des Autors und von Stasi-Dokumenten aus seiner persönlichen Akte angereichert.

Anbieter: Dodax
Stand: 13.07.2020
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Die Mönchs- und Nonnenklöster der Zisterzienser...
128,00 € *
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Die Germania Benedictina ist eine wissenschaftliche Reihe zur Geschichte der Klöster mit Benediktsregel, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das religiöse, kulturelle und wirtschaftliche Wirken der monastischen Häuser im deutschsprachigen Raum zu erfassen und darzustellen. Die Bände sind nach den heutigen politischen Staats- bzw. Landesgrenzen eingeteilt.Der Doppelband IV / 1-2 behandelt die Geschichte der Zisterzienser in Hessen und Türingen. Er dokumentiert das dortige Wirken der Zisterzienser und trägt wesentlich dazu bei, Geschichte, Kunst und Kultur dieser Region zu erhellen, die weitgehend deckungsgleich ist mit dem bis 1802/03 bestehenden Erzbistum Mainz. Der Band erschließt erstmals diese Einrichtungen insgesamt und ist durch seinen von zahlreichen Fachleuten erarbeiteten hohen Informationswert sowohl für den Kirchen- und Ordenshistoriker als auch für den Landes-, Wirtschafts-, Kultur- und Kunsthistoriker von besonderer Wichtigkeit. Durch die enge kirchliche, religiöse, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Verflechtung derZisterzienserklöster mit einer Vielzahl von Orten im Lande Hessen und im Freistaat Thüringen ist diese als Doppelband erscheinende Publikation unerlässlich für die lokale und regionale Geschichtsschreibung.Nach einer Einleitung werden die einzelnen Häuser nach folgendem Schema vorgestellt: Historische Namensformen, politische und kirchliche Topographie, Patrone, geschichtlicher Überblick, wirtschaftliche, rechtliche und soziale Verhältnisse, Patronate und Inkorporationen, Bibliotheksgeschichte, Bau- und Kunstgeschichte, Reihe der Äbte bzw. Äbtissen, Priorinnen und Pröpste, gedruckte Quellen, Literatur, Archivalien, Ansichten und Pläne, Sphragistik. Da die Heraldik bei den Zisterziensern keine Rolle spielt und Wappen nur sehr selten und erst spät nachzuweisen sind, wurde auf sie als eigener Punkt verzichtet. Der Inhalt der vorliegenden Publikation wird durch ein umfangreiches Register erschlossen. Folgende Abteien werden behandelt: Allendorf, Anrode, Arnsburg, Aulhausen/ Marienhausen, Bachra, [Bad] Frankenhausen, Ballhausen/ Großfurra, Berka, Beuren, Breitenbich, Büdingen/ Marienborn, Caldern, Dietenborn, Döllstädt, Donndorf, Eberbach, Eisenach/ St. Johannisthal, Eisenach/ St. Katharinenkloster, Eisenberg, Engelthal, Erfurt, Frankenberg/ Georgenberg, Frauenprießnitz, Frauensee, Georgenthal, Georgenzell, Gnadenthal, Gotha, Gottesthal, Haina, Heydau, Ichtershausen, Jena, Kapellendorf, Kölleda, Marksußra, Netze, Nordhausen/ Altendorfer Kloster, Nordhausen/ Frauenbergskloster Neuwerk, Nordshausen, Oberweimar, Patershausen, Petersberg, Reifenstein, Rockenberg/ Marienschloss, Rossleben, Saalburg a.d. Saale, Schmölln, Saalfeld/ Stadtilm, Stadtroda, Teistungenburg, Thron, Tiefenthal, Volkenroda, Wahlshausen/ Wilhelmshausen, Witzenhausen, Worbis

Anbieter: Dodax
Stand: 13.07.2020
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RunaMania
18,00 € *
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Die mächtige Herrscherin Runa beeinflusst mit ihren Kräften über Jahrhunderte hinweg die Gedanken und Gefühle der Menschen. So gelingt es ihr, den Mittelalterfreak Simon zu zwingen, eine Frau in Erfurt zu suchen, die er durch eine Zeitreise entführen soll. Als er Maria in Erfurt trifft, ist er so fasziniert, dass Runas Pläne einer Zeitreise ins Wanken geraten.Bei der Stadtführung im Dom kommt es zum Zeitsprung. Mit einem Blitzschlag werden Simon und Maria, in das Mittelalter des Jahres 1525 katapultiert.Den zurückgebliebenen Eltern und Freunden fehlt jede Spur. Zwei Handys im Dom geben nur noch mehr Rätsel auf. Aber was bedeuten die immer stärker werdenden Träume?Als Maria Simons Verrat erkennt, ist es zu spät. Weitab von ihm wird sie gezwungen, ungeahnte Fähigkeiten zu entwickeln. Kann Maria diese neuen Kräfte nutzen, obwohl Runa sie bedingungslos unterwerfen will?Mithilfe mächtiger Freunde keimt in Maria neue Hoffnung auf. Wenn da nur nicht diese Gefühle für den verhassten Simon wären.Durch die Zeitreise im Dom spielt das Fantasy Buch in zwei Zeiten gleichzeitig: in der Jetztzeit und in der Vergangenheit des Mittelalters.

Anbieter: Dodax
Stand: 13.07.2020
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Die Mönchs- und Nonnenklöster der Zisterzienser...
163,00 CHF *
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Die Germania Benedictina ist eine wissenschaftliche Reihe zur Geschichte der Klöster mit Benediktsregel, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das religiöse, kulturelle und wirtschaftliche Wirken der monastischen Häuser im deutschsprachigen Raum zu erfassen und darzustellen. Die Bände sind nach den heutigen politischen Staats- bzw. Landesgrenzen eingeteilt. Der Doppelband IV / 1-2 behandelt die Geschichte der Zisterzienser in Hessen und Türingen. Er dokumentiert das dortige Wirken der Zisterzienser und trägt wesentlich dazu bei, Geschichte, Kunst und Kultur dieser Region zu erhellen, die weitgehend deckungsgleich ist mit dem bis 1802/03 bestehenden Erzbistum Mainz. Der Band erschliesst erstmals diese Einrichtungen insgesamt und ist durch seinen von zahlreichen Fachleuten erarbeiteten hohen Informationswert sowohl für den Kirchen- und Ordenshistoriker als auch für den Landes-, Wirtschafts-, Kultur- und Kunsthistoriker von besonderer Wichtigkeit. Durch die enge kirchliche, religiöse, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Verflechtung derZisterzienserklöster mit einer Vielzahl von Orten im Lande Hessen und im Freistaat Thüringen ist diese als Doppelband erscheinende Publikation unerlässlich für die lokale und regionale Geschichtsschreibung. Nach einer Einleitung werden die einzelnen Häuser nach folgendem Schema vorgestellt: Historische Namensformen, politische und kirchliche Topographie, Patrone, geschichtlicher Überblick, wirtschaftliche, rechtliche und soziale Verhältnisse, Patronate und Inkorporationen, Bibliotheksgeschichte, Bau- und Kunstgeschichte, Reihe der Äbte bzw. Äbtissen, Priorinnen und Pröpste, gedruckte Quellen, Literatur, Archivalien, Ansichten und Pläne, Sphragistik. Da die Heraldik bei den Zisterziensern keine Rolle spielt und Wappen nur sehr selten und erst spät nachzuweisen sind, wurde auf sie als eigener Punkt verzichtet. Der Inhalt der vorliegenden Publikation wird durch ein umfangreiches Register erschlossen. Folgende Abteien werden behandelt: Allendorf, Anrode, Arnsburg, Aulhausen/ Marienhausen, Bachra, [Bad] Frankenhausen, Ballhausen/ Grossfurra, Berka, Beuren, Breitenbich, Büdingen/ Marienborn, Caldern, Dietenborn, Döllstädt, Donndorf, Eberbach, Eisenach/ St. Johannisthal, Eisenach/ St. Katharinenkloster, Eisenberg, Engelthal, Erfurt, Frankenberg/ Georgenberg, Frauenpriessnitz, Frauensee, Georgenthal, Georgenzell, Gnadenthal, Gotha, Gottesthal, Haina, Heydau, Ichtershausen, Jena, Kapellendorf, Kölleda, Marksussra, Netze, Nordhausen/ Altendorfer Kloster, Nordhausen/ Frauenbergskloster Neuwerk, Nordshausen, Oberweimar, Patershausen, Petersberg, Reifenstein, Rockenberg/ Marienschloss, Rossleben, Saalburg a.d. Saale, Schmölln, Saalfeld/ Stadtilm, Stadtroda, Teistungenburg, Thron, Tiefenthal, Volkenroda, Wahlshausen/ Wilhelmshausen, Witzenhausen, Worbis

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Stand: 13.07.2020
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Widerstand im Dritten Reich am Beispiel Stauffe...
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 2,0, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft leisteten viele Menschen aus unterschiedlichsten Gründen. Aus politischer oder religiöser Überzeugung, aus Einsicht, dass das Regime beseitigt werden müsse, aus Entsetzen über die Verbrechen im Dritten Reich, Mitleid den Opfern gegenüber oder aus anderen Motiven. Einige Personen leisteten im Dritten Reich Widerstand, indem sie sich mutvoll gegen eine Welt der Unterdrückung auflehnten und dennoch unbenannt in der deutschen Geschichte verschwanden. Dabei zeigte sich der Widerstand in vielfältigen Facetten. Hierzu zählen zum Beispiel der passive Widerstand, der sich in der Form von Emigration, Sabotage oder auch Gehorsamsverweigerung äusserte, sowie der aktive Widerstand, zu dem Flugblätter, Wortkampagnen und Gewaltmethoden wie das Attentat vom 20.Juli 1944 gehören. Getragen wurde die Widerstandsbewegung von mehreren Personengruppen, die sowohl der eigenen als auch anderen Nationen entsprangen. Meist waren es Minderheiten aus politischen, sozialen, religiösen und humanitären Fraktionen, die Widerstand ausübten. Diese Arbeit befasst sich mit einem Bereich der deutschen Widerstandsbewegung, welcher erst relativ spät in Erscheinung getreten ist. Der militärische Widerstand im Nationalsozialismus formierte sich um 1938 mit dem Ziel der Beseitigung des Regimes. Speziell soll das Augenmerk auf das Attentat auf Adolf Hitler durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg vom 20. Juli 1944 gelegt werden.

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Stand: 13.07.2020
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Die Entwicklung der organisierten christlichen ...
21,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,0, Universität Erfurt (Erziehungswissenschaftliche Fakultät/Evangelische Religionslehre), Veranstaltung: Einführung in die Kirchengeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Der diakonische Auftrag zu Hilfe und Nächstenliebe obliegt einer langen Tradition, nicht zuletzt aufgrund biblischer Weisungen und Überlieferungen. In welcher Form und Ausprägung dieser Hilfsauftrag jedoch - persönlich sowie institutionell - zu allen Zeiten verstanden und gelebt wurde unterliegt einer wechselhaften Entwicklung. Auch wer diese Hilfen in Anspruch nahm und - insbesondere - wer Hilfe leistete bzw. leisten durfte änderte sich im Laufe der Diakonieentwicklung. So wurden Frauen eben erst spät zu 'offiziellen' und gesellschaftlich anerkannten Mitarbeiterinnen in verschiedenen diakonischen Handlungs-räumen. Heute sind Frauen und Männer in den verschiedensten Bereichen diakonisch tätig - auch die Diakonie selbst hat viele unterschiedliche 'Gesichter': sie kann organisiert sowie spontan sein; sie kann in einer dauerhaft bestehenden Institution oder situativ wechselnden Hilfeleistung erfolgen; sie kann durch Ehrenamtliche oder beruflich Angestellte ausgeübt werden; es gibt offizielle und private Diakonie; mittlerweile kann sie kirchlich sowie ausserkirchlich verortet sein; u.v.m. Diese heutige Vielschichtigkeit und Vielgestaltigkeit bezeugt meines Erachtens einerseits die lange Tradition der Diakonie, andererseits (und damit verbunden) die hohe Relevanz einer christlich motivierten Diakonie für die Gesellschaft und zuletzt eben auch die zu vielen Zeiten bewusst praktizierte Auseinandersetzung und Reflexion der diakonisch Tätigen, die ihre Rolle und Bedeutung immer wieder zu rechtfertigen und auszuloten suchten. Im Rahmen dieser Arbeit soll neben einer kurzen Begriffsbestimmung zunächst der geschichtliche Verlauf von Altertum bis zur Inn

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Stand: 13.07.2020
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Haase: Briefe/ins Zuchthaus führten
13,90 CHF *
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ZUM BUCH George Orwell liess grüssen 20. März 1959: Vor dem 1. Strafsenat des Bezirksgerichts Gera muss sich der neunzehnjährige Baldur Haase verantworten. Er ist angeklagt, die DDR durch 'staatsgefährdende Propaganda und Hetze' angegriffen zu haben, indem er sich den Orwell-Roman '1984' aus Westdeutschland besorgte, ihn las und weiterverbreitete. Der Angeklagte wird zu drei Jahren und drei Monaten Zuchthaus verurteilt. Zuvor muss er während seiner zehnwöchigen Untersuchungshaft fast täglich die Stasi-Verhöre erdulden. Eingesperrt in eine winzige Zelle ohne sanitäre Einrichtungen und eingeschüchtert durch Drohungen und psychischen Druck, unterschreibt Haase Wunsch-Geständnisse, die sein Strafmass erheblich erhöhen werden. Haases Geschichte beginnt im Jahr 1948, als er mit Eltern und Schwester aus Böhmen nach Thüringen gelangt. Die Heimatvertriebenen bauen sich in der DDR eine neue Existenz auf. Seine Schulzeit empfindet er als freizügig, politischen Drill ist er gewöhnt. Doch zunehmend sieht er das DDR-Regime kritischer. Durch Besuche im Westen wird er in der Meinung bestärkt, der DDR-Staat kontrolliere und unterdrücke seine Bürger. Während seiner Lehrzeit als Offsetdrucker nimmt er an einem Deutschlandtreffen der Arbeiterjugend in Erfurt teil. Dabei lernt er einen Jugendlichen aus Duisburg kennen. Bald entsteht ein reger Briefwechsel. In seinen Briefen macht er kein Hehl aus seiner negativen Einstellung zur DDR. Er ahnt nicht, dass bereits sein gesamter Postverkehr überwacht wird. Noch weniger kann er sich vorstellen, dass sein Schwager ihn bespitzelt, und Berichte an die Stasi liefert. Der bleibt auch nicht verborgen, dass sich inzwischen Orwells Roman '1984' in seinem Besitz befindet. Beim Vergleich der realen DDR-Verhältnisse mit Orwells Schilderungen im Buch wird sich Haase immer mehr der Unfreiheit bewusst, in der er lebt. Das Buch wird sein Verhängnis, in der DDR ist es als staatsfeindliches Hetzwerk eingestuft. Inzwischen fühlt sich Baldur Haase als heimlicher Widerstandskämpfer. Als ihn die Ahnung beschleicht, er könnte überwacht werden, hält er sich mit kritischen Äusserungen in seinen Briefen zurück. Da ist es bereits zu spät, am 13. Januar 1959 wird er in Leipzig verhaftet. Erst im Zuchthaus Waldheim erfährt Haase von Mithäftlingen das ganze Ausmass der Überwachung des DDR-Staates. Aufgrund von Bemühungen seiner Eltern wird Baldur Haase nach zwei Jahren vorzeitig entlassen. Er beginnt ein neues Leben, angepasst und psychisch gebrochen. Bis zum Mauerfall dient er dem Staat ergeben im Kulturbereich. Sachlich und selbstkritisch erzählt der Autor sein Schicksal, das hier stellvertretend für viele politisch Verfolgte des DDR-Regimes steht. Das Buch arbeitet ein dunkles Kapitel der Geschichte der DDR auf. Die Erinnerungen werden von vielen Fotos des Autors und von Stasi-Dokumenten aus seiner persönlichen Akte angereichert. ZUR REIHE ZEITGUT Lebendige Erinnerungen bewahren Die Buchreihe ZEITGUT beweist, dass Geschichte kein trockener Schulstoff sein muss. Mit Zeitzeugen-Erinnerungen öffnet sie den Blick auf den Alltag der Menschen. Jeder Band stellt in 35 bis 45 lebendigen Erinnerungen einen markanten Abschnitt deutscher Geschichte vor. Die Buchreihe ist einzig in ihrer Art. Die Texte der Sammelbände stammen von Menschen aus allen Gegenden Deutschlands und repräsentieren zugleich die soziale Bandbreite der Gesellschaft. Die Bücher sind ein Stück 'oral history' im besten Sinne und sprechen damit ein breites Publikum an: diejenigen, die die Zeiten miterlebt haben, und ihre Kinder und Enkel, die mehr erfahren wollen, als in den Schulbüchern steht. Junge Menschen haben mit den Texten der Reihe ZEITGUT die Möglichkeit, das Leben der Eltern- und Grosseltern-Generation in grosser Bandbreite kennen und verstehen zu lernen. So werden geschichtliche Vergangenheit und eigene Herkunft gut begreifbar. Mit Hilfe eines Ortsregisters und einer chronologischen Übersicht der wichtigen Ereignisse der jeweiligen Zeit kann sich der Leser orientieren. Fotos und Dokumente, meist aus dem Besitz der Zeitzeugen, ergänzen die Texte. Immer mehr Pädagogen setzen die Reihe ZEITGUT ein, um ihren Schülern Geschichte lebendig zu vermitteln. Die Bände sind auch für die politische

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Stand: 13.07.2020
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Die Konfliktentstehung im Kosovo
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1.3, Universität Erfurt, Veranstaltung: Friedens - und Konfliktforschung , 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Es gab nie wirklich eine Alternative, selbst für die nicht, die diesen Krieg heftig kritisiert haben'. Dies waren die Worte von Bundesaussenminister Fischer nach dem Ausbruch des Krieges im Kosovo, im Jahr 1999. In meiner Arbeit möchte ich aufzeigen, dass Möglichkeiten den Krieg zu verhindern durchaus bestanden, sie jedoch viel zu spät in Angriff genommen wurden. In dieser Arbeit sollen im Folgenden die Grundlagen und Ursachen im Mittelpunkt stehen, welche zum Ausbruch des Kosovo - Konfliktes geführt haben. Um einen besseren Überblick zu verschaffen möchte ich zunächst differenzieren, was Konfliktursachen sind und wie man ihnen entgegen wirken kann. Dazu werde ich zunächst näher auf Konfliktursachen eingehen und anschliessend präventive Massnahmen erläutern. Die Begründung territorialer Konflikte erlebte im 19. Jahrhundert einen grundlegenden Wandel. So wurde auch im Kosovo - Konflikt die Ethnostruktur der Region zum Ausgangspunkt für dessen Entstehung. In diesem Zusammenhang, versuche ich in meinen folgenden Ausführungen aufzuzeigen, wie ethno - politischen Konflikte beigelegt werden können. .......................................... Zum Abschluss meiner Ausführungen würde ich gern ein Zitat anbringen, welches dieser Arbeit einen treffenden Abschluss verleiht: 'Politik ist die Kunst des Möglichen, Krieg ist das Versagen der Politik' .

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